Eine aktuelle Petition macht auf die wirtschaftliche Situation von Heilmittelerbringern und mögliche Folgen für die ambulante Versorgung aufmerksam. Initiiert wurde sie von einer selbstständigen Podologin.
Steigende Personal-, Energie-, Miet- und Materialkosten bei oftmals nicht entsprechend steigenden Vergütungen gefährden zunehmend die wirtschaftliche Grundlage von Praxen. Als mögliche Folgen nennt die Petition unter anderem weniger Termine für gesetzlich Versicherte, längere Wartezeiten und Versorgungslücken.
Für die Podologie verweist die Initiatorin insbesondere auf die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit diabetischem Fußsyndrom und anderen chronischen Erkrankungen. Eine wohnortnahe und kontinuierliche Versorgung müsse auch künftig gewährleistet bleiben.
Gefordert wird, die Vergütungsbegrenzungen zu überarbeiten und nachgewiesene Personal-, Sach- und Praxiskosten angemessen zu berücksichtigen. Präventive, ambulante und interprofessionelle Versorgungsstrukturen sollen geschützt und gestärkt werden.
Foto: KI-generiert








