Das Unternehmen HELLMUT RUCK hat mit dem rolo spin ein neues Trainings- und Therapiegerät vorgestellt. Eingesetzt wird es zur Mobilisation der Plantarfaszie. Das Produkt ist eine Ergänzung zum bereits etablierten rolo Fußroller.
Beschwerden im Bereich der Plantarfaszie gehören zum häufigen Behandlungsspektrum in podologischen und therapeutischen Praxen. Zur Eigenmobilisation wird häufig mit einfachen Hilfsmitteln wie Tennis- oder Golfbällen gearbeitet. Diese ermöglichen jedoch nur eine begrenzte Steuerung von Druck und Bewegungsführung. Für empfindliche Strukturen wie die Plantarfaszie ist das keine ideale Lösung, sondern eher ein Kompromiss. Laut Hersteller setzt der neu entwickelte rolo spin Faszientrainer genau hier an. Das Gerät führt die Bewegung und erlaubt eine gezieltere Dosierung des Drucks.
Austauschbare Aufsätze, rutschfeste Basis
Rolo spin verfügt über zwei austauschbare Aufsätze mit unterschiedlicher Formgebung. Eine sanft gerundete Variante ist für flächigere Anwendungen vorgesehen, während die Alternative mit spitz zulaufender Form eine punktuell intensivere Belastung ermöglicht. Ein rutschfestes Silikon-Pad dient dazu, die Standfestigkeit während der Anwendung zu verbessern, sowohl im Sitzen als auch – bei entsprechender Vorsicht – im Stehen.
Ergänzung zum bestehenden Therapiegerät
Der rolo Fußroller, entwickelt in den 1950er-Jahren, wird insbesondere zur Aktivierung der Fußmuskulatur und zur Unterstützung funktioneller Therapieansätze eingesetzt, etwa bei Fehlstellungen wie Hallux valgus. Der neue rolo spin ist laut Hersteller als Ergänzung konzipiert und zielt stärker auf die Behandlung faszialer Strukturen ab.
Weitere Infos: https://hellmut-ruck.de/
Foto: HELLMUT RUCK

