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Wenn die Beinvenen erkranken – Teil I

Von harmlosen Besenreisern über Krampfadern bis hin zu einer lebensbedrohlichen Thrombose – Venenerkrankungen zeigen sich auf vielfältige Weise. Wichtig ist es hier, die entsprechenden Symptome möglichst frühzeitig zu erkennen.

Venenerkrankungen treten sowohl akut als auch chronisch auf. Zu den akuten Krankheiten zählen die oberflächliche Venenentzündung (Thrombophlebitis) und die tiefe Beinvenenthrombose; zu den chronischen Leiden gehören Krampfadern (Varikose) sowie die chronisch-venöse Insuffizienz (CVI). Die Krankheitsbilder stehen jedoch auch in enger Wechselbeziehung zueinander. So ist bei Krampfadern das Risiko einer Thrombose erhöht; umgekehrt können aber auch Krampfadern ebenso wie eine CVI, Folge einer tiefen Beinvenenthrombose sein.1

Zwar nehmen Erkrankungen der Venen mit dem Alter ebenso wie in ihrer Ausprägung zu, doch bei jungen Menschen finden sich ebenso Venenveränderungen – und das in unterschiedlichen Schweregraden. Eine epidemiologische Untersuchung zur Frage der Häufigkeit und Ausprägung von chronischen Venenkrankheiten (Bonner Venenstudien I und II der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie) lässt darauf schließen, dass rund 23 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 79 Jahren an einer Varikose mit und ohne Anzeichen einer CVI leiden.2 Damit zählen Venenleiden zu den großen Volkskrankheiten.

Chronische Venenerkrankungen

Bei Krampfadern, medizinisch auch als Varizen oder Varikosis bezeichnet (von lat. varix = Knoten), handelt es sich um eine Venenschwäche. Sie zeigt sich in krankhaft erweiterten, stark geschlängelten und unregelmäßig knotig verdickten oberflächlichen Venen. Meist ist die Neigung zu Varizen angeboren, denn in rund 80 Prozent der Fälle litten bereits die Eltern und/oder Großeltern der Patient:innen darunter.

Den größten Teil der Erkrankungsfälle macht dabei die sogenannte primäre Varikose aus. Ursache ist eine Bindegewebsschwäche, wodurch es zu degenerativen Veränderungen der Venenwände sowie des Klappenapparates der oberflächlichen Venen kommt.

Erfahren Sie mehr im Beitrag von Barbara von Wirth in der nächsten Ausgabe der Podologie, die am 12. Dezember erscheint. Sie haben noch kein Abo der Podologie? Hier können Sie schnell und unkompliziert ein Abo abschließen.

Quellenangaben:
1 www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung
2 www.eurocom-info.de

© AdobeStock | Юля Бурмистрова

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