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Warzen: Maßnahmen gegen die kleinen Quälgeister

Sie sind störend und können sehr schmerzhaft sein: Warzen an der Fußsohle. Zwar sind sie medizinisch betrachtet meist harmlos, aber das ändert nichts daran, dass die Betroffenen diese Hauterscheinungen als äußerst lästig empfinden. Einheitliche Empfehlungen gibt es nicht. Bestimmte Therapien helfen bei einem Patienten, bei dem anderen nicht. Claudia Scholz, Podologin und sektorale Heilpraktikerin, berichtet aus ihrer Praxis.

 

Warzen in der podologischen Praxis sind wahrlich keine Seltenheit. Zugrunde liegt eine von Papilloma-Viren (HPV) verursachte Infektion. Warzen sind sehr ansteckend, die Viren vermehren sich in der Oberhaut. Es bedarf also nicht zwingend einer blutenden Verletzung, um sich anzustecken. An den Füßen finden wir meist Verruca vulgaris bzw. Verruca plantaris.
Eine wirklich sichere kausale Therapie gibt es nicht. Und auch wenn Podologen ohne Qualifizierung als SHP oder ohne ärztliche Anweisung Warzen nicht behandeln sollen, ist es dennoch ratsam, wenn sie in der Lage sind, Warzen als solche zu erkennen.

Das sind Merkmale für Warzen:

• blumenkohlartige, zerklüftete Oberfläche

• lockere weißliche Hyperkeratose

• kleine Mikroblutgefäße (braune Pünktchen)

• hohe Blutungsneigung beim Abtragen der druckbelasteten Stellen

• im Gegensatz zu Clavi treten sie auch an Stellen auf, die nicht druckbelastet sind

Wenn die Warzen keine Beschwerden verursachen, ist es besser, sie in Ruhe zu lassen. Bei Beschwerden wird die Behandlung durch den Podologen, ärztlich frei gegeben oder durch sektoralen HP abgesichert, grundsätzlich mit dem Patienten zusammen geplant und besprochen. Gerade die unsichere Prognose sollte man dem Patienten deutlich kommunizieren.
Die Therapie besteht aus dem Abtragen der lockeren Verhornung. Dabei sollte möglichst manuell gearbeitet werden. Auf das Schleifen sollte verzichtet werden, da die Erreger im Hornmaterial sitzen. Warzen können recht schnell bluten, vor allem wenn sich zahlreiche Papillen zeigen. Ätzstoffe oder Keratolytika nicht auf offene Stellen auftragen.
Auch eine eventuell auftretende Erstverschlimmerung sollte mit dem Patienten besprochen werden. Diese kann unangenehm und schmerzhaft sein. Deshalb kann das Abpolstern ringsum die Warze von Vorteil sein. Alternativ könnte sich der Patient auch ein paar Wochen ins Bett legen, um zu vermeiden das immer wieder Druck auf das Gewebe ausgeübt wird.
Weitere Behandlungsmethoden sind zum Beispiel Kryotherapie, Ätzen, Keratolyse, Kaltplasma,

Den vollständigen Artikel lesen Sie im exklusiven Fachteil unserer Ausgabe 1-2/2026

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